Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zum Thema „Hotel Bentlage“ endete am Montag,  04.03.2019, der erste formale Beteiligungsschritt. Aus der Öffentlichkeit gingen 154 Stellungnahmen sowie mehrere Unterschriftenlisten, denen sich über 200 Personen anschlossen, ein.

Die Einwender widersprechen in verschiedenen Punkten dem Planungsvorhaben, die sich vor allem gegen die Dimension des Vorhabens richten. Sie möchten die kulturgeschichtliche Bedeutung Bentlages im Zusammenspiel mit der umgebenden Landschaft erhalten und bewahren. „Wir werden nun diese Stellungnahmen dezidiert auswerten“ teilt Milena Schauer, die zuständige Beigeordnete mit. Da sich das Verfahren in einem sehr frühen Stadium befindet, war dieser erste Verfahrensschritt wichtig, um den Untersuchungsrahmen zu definieren und die aus Sicht der Bevölkerung wichtigen Aspekte aufzunehmen.

„Wichtige Erkenntnis aus den bisher eingegangenen Stellungnahmen ist für uns, neben vielen inhaltlichen Aspekten“ ergänzt Milena Schauer „dass eine konkrete Vorhabenplanung sinnvoll ist, anhand derer man die Auswirkungen aufzeigen und diskutieren kann. Diese Ausarbeitung eines konkreten städtebaulich – architektonischen Konzeptes und einer Nutzungsstruktur unter Einbezug der eingegangenen Stellungnahmen soll daher der nächste Schritt sein.

Nach Beratung dieses Konzeptes im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz wird es einen zweiten Beteiligungsschritt voraussichtlich im Herbst dieses Jahres geben. Im Rahmen der Auslegung der Planunterlagen wird eine öffentliche Informationsveranstaltung im Salzsiedehaus stattfinden. Erst zu diesem Zeitpunkt werden konkrete und detailreiche Aspekte des Hotelprojektes darstellbar sein.

„Dieser Bereich in Bentlage ist ein besonderer Ort“ so Schauer, „und er verdient auch eine besondere Behandlung“. Wir – und ich denke auch der Stadtrat – wissen dies und werden darauf achten, dass er sie bekommt.

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